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Klaus Klein

Gründer von Cafe Export Colombia

Zertifizierter Barista nach SCAE und SCAA (Level 1) Pre Q-Grader

Auditor von Fincas um auf Level von Spezialitäten Kaffee zu erreichen

Kaffeeröster

Gewinner der Cuppingmeisterschaften (August 2015) in Armenia, Departement Quindio, Kolumbien

 

Schon im Volksschulalter konnte ich das Haus nicht verlassen, bevor ich einen Kaffee getrunken habe. Was damals noch Milchkaffee war, ist heute Espresso, Chemex oder Filterkaffee.

Im Februar 2009 ließ ich mich von meinem besten Freund dazu überzeugen, nach Kolumbien zu reisen. Dafür werde ich Robert Morgen ein Leben lang dankbar sein. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich, wie eigentlich alle die dieses Land noch nicht bereist haben, nur das Klischee von Drogen, schönen Frauen und Krieg im Kopf. Schon während dieser Reise stellte sich heraus, dass das alles nicht stimmt. Abgesehen von den schönen Frauen. Mit Drogen kommt man in Amsterdam, Berlin, Wien oder Prag früher in Kontakt als in Kolumbien! Die Guerillakämpfe von FARC und ELN kommen nur in bestimmten “Zonas Roja”, also in roten Zonen vor. Diese gilt es natürlich zu vermeiden. Die Friedensgespräche zwischen der Regierung Santos und den Rebellen sollten in den kommenden Monaten (im Jahr 2016) für die Beilegung der Gewalt Sorgen.

Nach der Rückkehr nach Österreich ging ich meinem Alltagsberuf als Systemadministrator und Programmierer von Reisebuchungsmaschinen für Unternehmen, in einem Internationalen Reisebüro in Wien nach. Durch die Wirtschaftskrise in Europa wurde mir meine versprochene Lohnerhöhung verweigert, da der ganze Konzern sparen musste. Dies war der Zeitpunkt um meinen Job zu kündigen und eine viermonatige Reise durch Kolumbien anzutreten. Und auch um meine Freundin Olga, welche ich im Februar kennen gelernt habe, wieder zu treffen.

Nach dieser Erfahrung kam ich zum Entschluss meine Leidenschaft Kaffee auch beruflich zu verwirklichen und gründete die RRRoesterreich Kaffeemanufaktur. Anfangs wurde noch in einem Raum im Hause meines Bruders geröstet, sortiert und verpackt. Danach eröffnete ich ein Cafe in Wien Floridsdorf. Ich durfte so renommierte Unternehmen wie die Österreichische Bundesbahn zu meinen Kunden zählen. Nichts desto trotz beschloss ich die Kaffeemanufaktur zu verkaufen und lebe nun seit 19. April 2013 mit meiner Freundin Olga in Bogota.

In diesen knapp drei Jahren bin ich viel im Flugzeug gesessen, habe klapprige Autobusse benutzt, habe in fremden Betten auf Fincas geschlafen, bin unzählige Kilometer durch Kaffeeplantagen gegangen, habe hunderte Liter Kaffee verkostet. Ich habe Veranstaltungen zum Thema Kaffee besucht, Kaffeeröstererzeuger bei der Produktion ihrer Röstanlagen zugesehen, an Seminaren teilgenommen, viele Biere und Aguadente getrunken, aber das wichtigste: Ich habe viele neue Freunde gewonnen, von deren Kaffeequalität ich überzeugt bin und ich will ihnen helfen, ihre harte Arbeit auch Leistungsgerecht zu entlohnen. Sie, ja genau Sie, haben die Möglichkeit mich dabei zu Unterstützen und einen fairen Preis für gute Qualität zu bezahlen. Sie, lieber Konsument und Kaffeeröster haben die Gewissheit, dass Ihr Kaffee einzigartig ist! In harter Handarbeit gepflanzt, gepflegt und geerntet, getrocknet und weiter verarbeitet. Alle Kaffees sind bis zu ihrem Ursprung rückverfolgbar und Sie haben die Gewissheit, IHREN Kaffeefarmer zu kennen!

 

Jose Ordoñez

Mein Assistent mit dem feinen Gaumen!

Gewinner der nationalen Cuppingmeisterschaft 2013 in Kolumbien und Teilnehmer an der WBC Melbourne International Coffee Expo

Q Grader

Trainer in der Kaffeeschule in Pitalito, Departement Huila

Cupper für diverse Kooperationen in Kolumbien

 

 

Als ich Jose im Jahr 2013 kennen lernen durfte, war er gerade frisch gebackener Cuppingchampion in Kolumbien. Wir begegneten uns in der Kaffeekooperative in Acevedo, Departement Huila, wo er für die Kaffeefarmer die Kaffees bewertet hat und ihnen Tipps gab, wie sie die Qualität verbessern können. Er bat mich mit ihm englisch zu sprechen um für die WBC in Australien zu üben.

Jose ist in Pitalito im Departement Huila als Sohn eines Kaffeeproduzenten geboren. Somit war sein Weg bestimmt.

Durch seinen Ehrgeiz sich immer verbessern zu wollen und neues zu probieren, züchtet er auf seiner Farm neben den gängigen kolumbianischen Varitäten auch so exotische Kaffees wie Geishas oder red und yellow Bourbon.

Sein Fachwissen macht ihm zu einem der anerkanntesten Kaffeeexperten in ganz Kolumbien. Als Trainer hat er die Möglichkeit sein Wissen an der Kaffeeschule in Pitalito weiter zu geben. Nach dem Departement Antioquia ist Huila die Region mit der besten Aus- und Weiterbildung für Cafeteros!

Ich bin stolz einen der Pioniere der Kaffeeneuzeit aus Kolumbien in meinem Team zu haben!

War es früher Quantität die kolumbianische Kaffeefarmer berücksichtigten, ist es jetzt Qualität! Der Produzent geht weg davon seinen gezuckerten Tinto auf der Strasse zu trinken und Experementiert mit Brühmethoden wie Chemex, V60 oder Dripper. In den Kaffeehäusern müssen Greccas, die zwar schön anzusehen sind, jedoch den Kaffee 24 Stunden am Tag den Kaffee köcheln, Espressomaschinen aus Übersee Platz machen. Auch Aeropress, Syphon oder gar Cold Brew Coffee kommen zur Anwendung.

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